Verschwitzte Hemden, viel zu große Anzüge, Gitarrensoli wie aus dem letzten Jahrhundert. Manchmal klingt es wie das Ende einer Party, manchmal wie der Anfang von etwas anderem, etwas ganz Großem. Meistens nach beidem zugleich. Die Rede ist von Cordoba78.
Was als Jam-Session im Proberaum begann, ist in zwei Jahren zu einer der aufregendsten neuen Bands im deutschsprachigen Raum geworden. Nach 60 Liveshows allein in diesem Sommer, Supports für Ennio, Betterov und die Sportfreunde Stiller folgt nun die erste eigene Headliner-Tour, genauer gesagt die „Muss ich unbedingt verpassen"-Tour, die ihr naturgmäß keinesfalls verpassen solltet. Dazu veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Afterhour Kaltenbrunnen", 14 Songs geboren aus Nächten zwischen Wien und Vorarlberg, 14 Moritaten über den Rausch und den Kater, über Wut und Liebe, Afterhours und das kurze Glück dazwischen. „Wir sind keine Wiener Band", sagt Sänger Carlo. „Wir kommen aus einem Kaff. Weil's beweist, dass auch von dort kluge, laute, linke Musik kommen kann." Hinter dem Sound stehen: Carlo Giulio Sossella (Vocals), Tobias Fussenegger (Gitarre), Paul Pichler (Piano), Georg Pinter (Bass) und Alex Fetz (Schlagzeug) – und gemeinsam exerzieren sie nur das beste zwischen Indie, Pop und kathartischem Größenwahn. Röhrende Blues-Gitarre, Soul-Klavier, Stadionmelancholie inklusive. Eine kollektive Ekstase mit Anspruch. Es wäre nicht die erste, die aus Österreich kommt und zu etwas Riesigem wird. Drum sagen wir es noch einmal: besser nicht verpassen!
CORDOBA78
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Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
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