Am meisten bei sich waren Pascow immer live. In den Clubs, in denen der Schweiß von der Decke tropft, die Körper im Mosh-Pit aufeinanderprallen und der Sound über die Köpfe hinwegfegt. Hier ist ihr Punkrock zu Hause, der von unmittelbarer Energie und flammendem Herzen lebt statt von Bühnenshow-Bombast und routinierter Perfektion.
Nun feiern Pascow die Veröffentlichung ihres achten Albums „Und wir so“ mit drei exklusiven Release-Shows und kehren dafür heute, ziemlich genau zehn Jahre nach ihrer letzten eigenen Show bei uns, zurück. „Für uns als Musikfans ist der Schlachthof ein wahnsinnig toller Ort, um dort ‚Und wir so‘ unter und mit Freunden zu feiern“, so die Band. Wir fühlen uns geschmeichelt und rollen schon mal den roten Teppich aus.
Wer die Release-Konzerte von Pascow kennt, weiß, dass man sich auch auf ganz besondere Special Guests freuen kann. Dazu später mehr.
Aufgenommen wurde das neue Album, soviel Chronistenpflicht darf sein, wie schon sein Vorgänger „Sieben“ (2023) vom Produzenten-Team Kurt Ebelhäuser und Michel Wern. Musikalisch setzt es dort an, wo "Sieben" aufgehört hatte: direkt zwischen den Ohren und bei einem warmen, fast poppigen Punk-Entwurf, der auch gut nach Kalifornien passen würde. Dazu gesellt sich Alex Pascows unverkennbarer Gesang, der immer noch herrlich hektisch klingt, als bliebe ihm nie genug Zeit, all die Wut herauszuschleudern, die in ihm steckt. Widerstand in Zeiten der Dauerkrise. Schon der Albumtitel verspricht ohnehin wieder klare Bekenntnisse, Aussagen, Statements und Positionen. Genau das, was wir an Pascow immer schon geschätzt haben. Willkommen zurück!
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
Seit 1994 kollektiv und unabhängig. Gegen Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.