Vorhang auf für die Leipziger Indierocker mit dem bisschen bescheuerten Zungenbrechernamen Kapa Tult, die, anders als ihr Name nahelegt, alles andere als bescheuert sind, im Gegenteil. Ihr jüngstes, von Moses Schneider produziertes Album „Immer alles gleichzeitig“ beinhaltet alles über Ängste und Leistungsdruck, Dating-Chaos und Einsamkeit, Überforderung und Kapitailsmus-Kritik, was man wissen und fühlen kann. Wir möchten es als ein Album wie ein Vulkan bezeichnen, auf dem es der „Verheißung aus Leipzig“ (Musikexpress) wie nur ganz wenigen zeitgenössischen Acts gelingt, das Erleben der Gen-Z in leichtfüßige Hooks zu packen ohne trivial zu werden– der Sound ist roh, intim und angenehm grungy., die Texte tagebuchartig und doch relatable für krisengeschüttelte Indiefans of all ages.
Logisch, dass das Werk einen brodelnden Vulkan auf dem Cover zeigt. On the inside wiederum: „NDW-Pling-Plong verschränkt mit entfesselter Bratgitarre und ausgefeiltem Songwriting.“ (Nochmal Musikexpress).
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
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