Wer darf sich zu Hause fühlen? Wer entscheidet, wer dazugehört? Und was bedeutet Heimat, wenn einem die eigene Zugehörigkeit immer wieder abgesprochen wird?
In ihrem aktuellen Buch Trotzdem Zuhause erzählt Tupoka Ogette von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR, von Wiedervereinigung und gesellschaftlichem Umbruch, von Rassismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Widerstand, Neuanfang und Selbstermächtigung. An diesem Abend liest Tupoka Ogette aus Trotzdem Zuhause. Im Anschluss geht sie in einem moderierten Gespräch den Fragen nach, die ihr Buch aufwirft und die weit über ihre persönliche Geschichte hinausreichen. Wir wagen ein paar MUTausbrüche – Laut. Kraftvoll. Unbequem. Ein Abend über Heimat und Zugehörigkeit, über persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Verhältnisse – und über den Mut, das „Wir“ in unserer Gesellschaft immer wieder neu zu verhandeln.
VERANSTALTENDE: Trägerkreis WIR in Wiesbaden, Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V., Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden
Bestuhlt bei freier Platzwahl
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
Seit 1994 kollektiv und unabhängig. Gegen Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.