Perimenopausaler, dystopisch-romantischer Aufruhrpop mit linksfeministischem Bildungsauftrag, unerschütterlicher Menschenliebe und Texten, die mit einer Hand ins Gesicht hauen, während sie die andere zur endgültigen Versöhnung ausstrecken.
Mit ihrem zweiten Album „Heilige Scheiße“ (VÖ 05.06.26, Listenrecords) fasst Frontfrau Marlène Colle auf unmittelbar verständliche Art und Weise ihre aktuelle Sicht der Weltlage in zehn poetischen Songs zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zarte Balladen, politisches Liedgut, wie „Kein Arschloch“, synthiegewaltige Darkpophymnen und Wutpopsongs, wie „4&fck40“ schmiegen sich ohne Berührungsängste aneinander.
Auch diesmal war die fantastische Reisegruppe mit Kristina Koropecki (Cello, Backing Vocals und Produktion), Daniel Freitag (Synths, Produktion), Moritz Bossmann (E-Gitarre), Joda Foerster (Drums, Percussion) und Gisbert zu Knyphausen (Bass) fürs gemeinsame Zaubern im Studioboot.
Nach ihrem gefeierten Debüt „schade kaputt“ mit über 100 Konzerten, ausverkaufter Vinylauflage, Auftritten in der ARD Ladies Night, bei Till Reiners’ Happy Hour und Lobeshymnen in Spiegel, taz und DLF Kultur knacken PAULA PAULA jetzt das nächste Level.
Heilige Scheiße.
Paula Paula
Foto: Paula Paula
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
Seit 1994 kollektiv und unabhängig. Gegen Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.