Willkommen zurück, old friends, riefen wir bereits begeistert, als Cellkirk vor einer Weile mit den guten alten Spermbirds zum 25. Jubiläum des Schlachthofs wieder einmal bei uns aufschlugen. Klar, sie hatten es nicht weit. Zumindest geografisch, schließlich proben sie gleich hier bei uns im Haus. Wie auch die anderen beiden Acts, die sich hier und heute ein Stelldichein beim nächsten großen Schlachthof-Probehaus-Konzert geben. Aber noch einmal von vorne…
Cellkirk ein Schlachthof-Urgestein zu nennen, ist wirklich mehr als angemessen, immerhin waren sie es, die zum allerersten (!) Konzert in der seinerzeit neu geschaffenen Räucherkammer (!!) aufspielten. Wiesbadener HC/Punk-Geschichte, heute, hier, zurück auf der Bühne! Dieselben Leute fanden sich später übrigens in zahllosen anderen Bands wieder: Frau Doktor, Crapstar, The Ten Buck Fuck, Tigers of Doom, CanYouCanCan und auch Motorkopp sind nur einige davon. Andere machten sich als Gastronomen oder Anwälte einen Namen. Auch für das heutige Konzert haben sich Cellkirk wieder einmal in fast vollständiger Originalbesetzung zusammengefunden!
Seit gerade einmal anno Äbbelwoi existiert die Band Riot Please!!!, die Wiesbadener Bembel-Punker mit ihrem explosiven und mitreißenden Stil-Mix aus Punk-Rock, Crossover und Alternative. Interessanterweise bietet eine bekannte Suchmaschine, wenn man ihren Namen, äh, googlet, als nächstes gleich die Frage: "Welche Bands haben Punk kaputt gemacht?" an.
Ihr aktuell 25. Bandjubiläum feiern wiederum The Bordells heute mit uns. Ihre Einflüsse sind so vielseitig, wie ihr eigener Sound, welcher Rock`n`Roll mit Punk, Blues & Soul verbindet. Live wird aus dieser Mischung ein Molotow-Cocktail, den die Presse schon nach ihren allerersten Auftritten als "legendär" beschrieb. Kein WUnder, dass sie sich über die Jahre die Bühne mit likeminded Acts wie Gluecifer, Nine Pound Hammer, Psychopunch, The Bones, The V8 Wankers oder auch den Cellophane Suckers teilten.
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V.
Seit 1994 kollektiv und unabhängig. Gegen Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie.